Finanz- und Heimatempfang im Kaisersaal der Münchner Residenz

Seit zehn Jahren gibt es in Bayern ein dem Finanzministerium angeschlossenes Heimatministerium. Gute Tradition ist es in dieser Zeit geworden, dass einmal im Jahr der oberste Hüter der Finanzen und der Heimat, Bayerns Staatsminister Albert Füracker zu einem Finanz- und Heimatempfang in den Kaisersaal der Münchener Residenz einlädt.

In seinen Willkommensgrüßen freute sich Minister Füracker über den Besuchs-Zuspruch aus den vielen Bereichen, die mit Pflege und Gestaltung des Landes zum Wohle der großen Lebensgemeinschaft beitragen. Zu den gesellschaftlichen Veränderungen merkte er an: „Probleme zu beschreiben ist inzwischen schon ein Volkssport geworden, Probleme lösen, Antworten finden und Anpacken, das macht den Unterschied und das ist Euer Verdienst!“. Als heuriger Festredner begann Dr. Rudolf Neumaier, Geschäftsführer vom Landesverein für Heimatpflege seinen Vortrag mit den Worten: „An uns allen liegt es, Heimat behutsam zu entwickeln“. Dabei zitierte er den vormaligen Bischof von Innsbruck, Reinhold Stecher, der einmal sagte: „Heimat ist ein von Liebe durchwehter Raum“. Neumaier ergänzte dieses Zitat mit: „Ein Raum der Liebe entsteht nicht durch Zuschauen, sondern durch Gemeinsamkeit!“. Die musikalische Gestaltung übernahmen junge Musikanten der Kapelle „FEGER spezies“. Bei einem abschließenden Stehempfang gab es noch viele Gelegenheiten für einen persönlichen Gedankenaustausch.

Fotos:   Hötzelsperger 1. Minister Füracker – 2. Festredner Neumaier – 3. Trachtlerreihe mit Bundesfinanzminister a.D. Theo Waigel – 4. Trachtler und Gebirgsschützen (v.l.n.r. Günter Frey, Hildegard Hoffmann, Günter Reichelt und Martin Haberfellner)  5. Minister Füracker und Hildegard Hoffmann  und 6. Stv. Bayernbund-Landesvorsitzender Christian Glas mit Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland.

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