Holzhauser Jugendtage 2019

29.08.2019 11:02 von Christian Heilmeier

Morgens halb 10 in Holzhausen. Autos rauschen an, die ersten Jugendlichen laufen durchs Gelände und der Zeltplatz wird gestürmt. Man merkt, es sind wieder Jugendtage. Bereits zum fünften Mal fanden die Holzhauser Jugendtage statt. An die 120 Jugendlichen ließen sich das Ereignis nicht entgehen und reisten aus fast allen Ecken Bayerns an. Und eines war bereits bei Anmeldungen schon auffällig: Es gibt viele Wiederholungstäter. Schon fast routiniert erledigten die Betreuer das Organisatorische, der Zeltbezug der Buam und Dirndl verlief ohne weitere Probleme. Und schon startete das volle Programm, das den Teilnehmern nicht nur Spaß und Unterhaltung, sondern auch ganz viel Gemeinschaftsgefühl und natürlich Brauchtum vermitteln soll. Die Werkstätten waren allesamt gut gefüllt, keine war unterbesetzt oder musste abgesagt werden. Neu im Angebote waren etwa das „Steinskulpturen und Laterndl basteln“ und ein Schnalzerkurs war ebenfalls neu im Angebot. Die Klassiker wie Brotbacken, Klöppeln und der Gartentag durften freilich nicht fehlen. Bei letzterem kam sogar der Vorsitzende des Imkervereins Vilsbiburg und erklärte den Jugendlichen die heuer neuaufgestellten Bienenkästen. Das Nachmittagsprogramm war genauso bunt wie die Werkstätten. Mit Spielen wie dem „Trachtlergolf“, Fußballkegeln, Jägerball uvm. zeigten die selbst organisierten Gruppen, was sie konnten.

Die Höhepunkte waren jedoch die Abende. Der Donnerstag war dabei besonders nervenaufreibend. Die Freiwillige Feuerwehr Holzhausen nutzte die Veranstaltung und organisierte eine Großübung, an der zehn Feuerwehren inkl. Johanniter- und Malteser-Retungsdienste teilnahmen. Trotz des ernsten Charakters der Übung war es besonders für die vermeintlichen Opfer (ein paar Jugendliche wurde extra geschminkt) ein Spaß. Nicht nur die Feuerwehr profitierte von der Aktion, auch die Trachtler zeigten sich sehr dankbar für die wichtige Erfahrung.

Am Freitag stand die Freude am Brauchtum an erster Stelle. Der Tanzabend bewies: Auch im womöglich schwierigen Alter zwischen 12 und 16 Jahren ist tanzen angesagt. Auch hielt das Wetter diesmal und der Innenhof bot sich bei Nacht als stimmungsvoller Austragungsort an.

Der bunte Abend am Samstag durfte natürlich auch nicht fehlen. Die Jugendlichen konnten ihre Ergebnisse aus den Werkstätten präsentieren und die Sieger der Spielenachmittage wurden geehrt.

Den würdigen Abschluss machte der Jugendgottesdienst am Sonntag. Man merkte, ein wenig Wehmut machte sich breit, als die Jugendtage wieder vorbei waren. Die Trachtenjugend bedankt sich bei allen Helfern und freut sich auf erneut tolle Jugendtage im nächsten Jahr.

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