20 Jahre Nickl-Deandln

04.11.2018 16:24 von Hans Menzinger

Ein Jubiläums-Hoagartn der besonderen Art war es vergangenen Samstag im Hirmonshof-Saal, so hörte man viele Zuhörer schwärmen. Die Schwestern Irmi Nickl und Ingrid Hupf hatten als Gesangsduo Nickl-Deandln eingeladen, um gemeinsam mit der Hirmoblosn, der Büchelsteiner Stubnmusi, den Geschwister Binder, den Donautaler Sängern und Andi Aichinger (Sprecher) ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum zu feiern.

Die vielen Platzreservierungen im Voraus ließen bereits darauf schließen, dass der Saal am Abend bis auf den letzten Stuhl besetzt war. Unter den Gästen konnten auch die beiden Bürgermeister aus Bischofsmais, Walter Nirschl, und aus Grattersdorf,Alfons Gramalla, sowie die beiden Volksmusikpfleger der Landkreise Regen, Hans Pongratz und Deggendorf, Adi Brunner sen. begrüßt werden.

Auf verschiedenste Art und Weise wurde an diesem Abend fleißig gratuliert. Die Büchelsteiner Stubnmusi, die aufgrund der Herkunft aus der Gemeinde Grattersdorf dasselbe musikalische Blut wie die Nickl-Deandln hat, gab eigens ein selbst getextetes Glückwunschlied zum Besten.

Auch alle anderen Gruppen gratulierten den Jubilarinnen offiziell und überreichten mitgebrachte Geschenke, wie beispielsweise zwei handgefertigte Weidenkörbe vom letzten Korbmacher aus Winzer. Andi Aichinger, Schullehrer und 2. Bürgermeister von St. Englmar, erwies sich als redegewandter Sprecher. Er hielt einen gekonnten Rückblick auf die 20 Jahre der Schwestern, die zu verschiedensten Anlässen wie beispielweise Hoagartn, Sänger- und Musikantentreffen, Passions-, Advents und Weihnachtssingen, Hochzeiten und Beerdigungen – quasi passend zu allen Lebenslagen – zu hören sind und besonders gerne in Alten- und Behindertenheimen singen.

Über einige Auslandsauftritte wusste Aichinger zu berichten und schilderte auch die eine oder andere Anekdote der Schwestern. Als versierter Gstanzlsänger gab Aichinger sein Bestes und erheiterte den Hollmayr-Saal. Auch wurde aus den Reihen der Zuhöhrer fleißig gratuliert. Franz Hollmayr, Kulturbeauftragter der Gemeinde Bischofsmais, ließ es sich nicht nehmen, mit einer eigens für das Jubiläum bestellten Motivtorte zu gratulieren. Er lobte besonders die lange und beständige musikalische Aktivität der beiden Schwestern.

Hollmayr nutzte die Gelegenheit, um dem Publikum den Kulturpreisträger der Gemeinde Bischofsmais für 2019 bekannt zu geben: Er geht an Ingrid, die jüngere der Schwestern, und ihren Mann Hermann Hupf.

Die Hirmoblosn lud zum Schluss den voll besetzten Saal zum Mitsingen beim Lied „Mia san vom Woid dahoam“ ein. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt dem Baderhaus bzw. der Baderhaus-Kultur in Bischofsmais zugute.

Der Bayerische Waldgau schließt sich den vielen Glückwünschen an und gratuliert seiner verdienten Musikreferentin und ihrer Schwester recht herzlich zum 20-jährigen Bühnenjubiläum !!!

Zurück